Freispruch statt Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

In einer Hauptverhandlung vor einem Schöffengericht konnte ich für meine Mandantin einen Freispruch erzielen.

Die Staatsanwaltschaft hatte meine Mandantin wegen der Beihilfe zum Handel-treiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angeklagt. In der Hauptverhandlung zeigte sich, dass die Ehefrau den Ehemann nicht beim Handeltreiben unterstützt hatte.


Im Gegenteil:

Auf Nachfrage der Verteidigung berichtete der mitangeklagte Ehemann, seine Frau habe ihm wegen des Handeltreibens „die Hölle heiß gemacht“. Damit fehlte die für eine Beihilfe erforderliche Unterstützung der Haupttat des Ehemannes. Die Angeklagte war daher freizusprechen.